Flachsanbau seit 2021
Seit 2021 baue ich jährlich auf wenigen Quadratmetern Flachs an – vom Leinsamen bis zum gesponnenen Garn.
Die Faszination für das Handwerk begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich entwerfe und fertige handgewebte Textilien – gewachsen aus einer frühen Nähe zum Arbeiten mit den Händen.
Ihre Wurzeln liegen im Garten und im Reparieren von Kleidung und Spielzeug. Der achtsame Umgang mit Material und das Gestalten mit den eigenen Händen prägen mich bis heute.
Über das Stricken und Spinnen fand ich schließlich zum Weben. 2021 erhielt ich in einem Intensivkurs bei Andreas Möller in der Handweberei Hamburg eine fundierte Grundlage, die ich seither kontinuierlich weiterentwickle.
Am Weben fasziniert mich der gesamte Prozess: vom Entwurf über das Einrichten des Webstuhls bis hin zum fertigen Stück. Ich arbeite mit Achtsamkeit, Respekt und großer Freude.
Mir ist es wichtig, Textilien herzustellen,
die den Alltag verschönern.
Handarbeit bedeutet für mich, mit hochwertigen Materialien zu arbeiten, die so regional und ökologisch wie möglich hergestellt werden. Das verwendete Leinen stammt aus Europa – vom Anbau bis zur Garnherstellung.
Die Spültücher eignen sich für den Abwasch ebenso wie für das Putzen in Küche und Bad. Auch die Körperpflege ist mit ihnen sehr angenehm.
Möglich macht dies die spezielle Oberflächenstruktur und die Materialzusammensetzung des Garns mit 60 % Baumwolle und 40 % Leinen.
Diese Tücher bestehen aus Halbleinen: Die Kette ist aus Baumwolle, der Schuss aus Leinen. So verbinden sich die Vorteile beider Materialien.
Das Gewebe ist robust, saugfähig und trocknet schnell – und ist etwas pflegeleichter als reines Leinen. Ein zuverlässiger Begleiter für den Küchenalltag.
Torchons – Geschirrtücher aus reinem Leinen – entstanden im Gespräch mit einem befreundeten Hobbykoch. Er wünschte sich ein Tuch, das sowohl zum Abwischen des Soßenrandes als auch als Topflappen dienen kann.
So entstanden edle, strapazierfähige Tücher aus reinem Leinen – angenehm in der Handhabung und schön fürs Auge. Leinen wird mit häufigerem Waschen weicher und saugfähiger.
Reines Leinen macht diese Schals zu einem vielseitigen Begleiter für Frauen und Männer – zu jeder Jahreszeit. Besonders im Sommer entfalten sie ihre Vorzüge: Sie sind angenehm leicht und schützen vor frischem Wind ohne zu schwitzen. Im Herbst und Winter lassen sie sich ebenso wunderbar tragen.
Leinen wird mit der Zeit durch das Tragen immer weicher und anschmiegsamer.
Einblicke in Handwerkskunst, Flachsanbau, Ausstellungen und meine neuesten Kollektionen.
Seit 2021 baue ich jährlich auf wenigen Quadratmetern Flachs an – vom Leinsamen bis zum gesponnenen Garn.
Vom 1. Mai bis 3. Oktober bin ich Teil der 31. Sommerausstellung in Mecklenburg – freitags bis sonntags geöffnet.
Alle Textilien sind vorgewaschen, sodass sie später nicht mehr einlaufen. Nach dem Waschen empfiehlt es sich, das Textil leicht in Form zu ziehen.
Leinen mag niedrige Schleuderzahlen und keinen Trockner. Am besten hängen Sie es feucht auf. Hohe Wasch- und Bügeltemperaturen sind problemlos möglich.
Und wenn ein Textil eines Tages ausgedient hat: Es besteht vollständig aus Naturmaterialien und kann kompostiert werden.
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